0151 14140251

Krankenhaus-Begleitung Berlin — wenn alleine im Bett nicht reicht

Ein Krankenhausaufenthalt ist für gesunde Menschen schon anstrengend. Für verwirrte, ängstliche oder schwerkranke Menschen kann er traumatisch sein. Unbekannte Stimmen, fremde Geräusche, ständig wechselndes Personal, lange Stunden des Wartens.

Eine 1:1-Begleitung im Krankenhaus macht den Unterschied. Wir kommen ins Krankenhaus, wir bleiben, wir sind da.

Wer Krankenhaus-Begleitung braucht

Demenzpatient*innen:
Im Krankenhaus dekompensieren Demenzkranke oft massiv — fremde Umgebung, fehlende Routinen, ständige Reize. Eine vertraute Begleitung beruhigt, vermittelt Sicherheit, kennt die Routinen von zu Hause.
Patient*innen mit postoperativer Verwirrtheit (Delir-Risiko):
Vor allem ältere Menschen nach großen Operationen entwickeln in den ersten 24-72 Stunden oft ein Delir. Eine wache, vertraute Begleitung reduziert die Häufigkeit deutlich.
Sterbende Patient*innen:
Auf vielen Stationen ist 1:1-Anwesenheit nicht möglich, aber gewünscht. Wir übernehmen.
Patient*innen mit Sprachbarrieren:
Wenn jemand nur eingeschränkt Deutsch spricht, ist eine vertraute, sprachkompetente Begleitperson oft Gold wert — übersetzt für die Visite, vermittelt zwischen Patient und Team.
Verängstigte Patient*innen:
Besonders bei längeren Aufenthalten, schweren Diagnosen, häufigen Untersuchungen.

Wie das organisiert wird

Abstimmung mit der Station:
Wir nehmen vor dem ersten Einsatz Kontakt mit der Pflegedienstleitung der Station auf. In der Regel wird eine schriftliche Zustimmung des Patienten oder Vertretungsberechtigten eingeholt.
Schichten:
Typische Modelle: 8-Stunden-Schichten (Tag, Spät, Nacht), 12-Stunden-Schichten (Tag/Nacht), oder gezielte Phasen (z. B. erste 48 Stunden nach OP, letzte 24-72 Stunden vor Verlegung).

Was unsere Mitarbeitenden tun (und was nicht)

Was wir nicht tun: Wundversorgung, Medikamentengabe, invasive Pflegehandlungen — das macht die Stationspflege.

  • Wache Anwesenheit, Beobachtung des Zustands.
  • Beruhigen bei Unruhe, Reorientieren bei Verwirrung.
  • Hilfe bei Mahlzeiten, Trinken anreichen.
  • Toilettengang-Begleitung (falls Mobilität).
  • Information der Stationspflege bei Bedarfen.
  • Information der Familie.
  • Bei Demenzpatient*innen: Aktivierung im Rahmen der Möglichkeiten.

Was es kostet

Eine 24-Stunden-Begleitung über 5 Tage liegt bei ca. 5.500–7.500 € (je nach Qualifikation und Wochentag-Mix).

Tagsüber:
40–45 €/h (Standard), 48–55 €/h (examinierte Pflegekraft).
Nachts:
45–52 €/h.
Sonn-/Feiertags:
50 % Zuschlag.

Versicherungsfragen

Bei einigen privaten Krankenversicherungen sind Begleitperson-Kosten ganz oder anteilig erstattbar — wir geben gerne eine Rechnung mit, die für die Einreichung geeignet ist. Bei der gesetzlichen Krankenkasse besteht in der Regel kein Anspruch.

Häufig gestellte Fragen

  • Lassen Berliner Kliniken externe Sitzwachen zu?
    Ja, in der Regel mit Zustimmung der Pflegedienstleitung der Station. Wir kümmern uns um die Anmeldung.
  • Wie schnell können Sie auf eine Station kommen?
    Bei Vorlauf ab 24 Stunden zuverlässig. Bei Notaufnahme-Fällen oft noch am selben Tag.
  • Kann ich eine Begleitung vor einer geplanten OP buchen?
    Sehr empfehlenswert — wir können dann ab dem ersten Aufwachen einsatzbereit sein.
  • Übernimmt die Krankenkasse?
    Bei gesetzlichen Kassen normalerweise nicht. Bei einigen privaten Versicherungen teils erstattbar.

Bereit für ein erstes Gespräch?

Kostenlos, unverbindlich, in Ruhe. Wir hören erst zu — und melden uns dann mit einem konkreten Vorschlag zurück.

Erstgespräch anfragen

Vielleicht interessiert Sie auch