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Nachtwachen in Berlin — sichere Begleitung durch die Nacht

Nachts wird vieles schwerer. Verwirrtheit, Schmerz, Angst, Atemnot — was tagsüber zu handhaben war, wird im Dunkeln zur Bedrohung. Wer alleine ist, ist nachts noch alleiner. Wer pflegt, ist nachts noch erschöpfter.

Eine Nachtwache von der Heilpraxis Frommholz übernimmt genau diese Stunden. Von 20:00 oder 22:00 Uhr bis 06:00 oder 08:00 Uhr morgens. Bei Bedarf einmalig, für eine bestimmte Phase, oder dauerhaft.

Wann eine Nachtwache hilft

Demenz mit nächtlicher Unruhe:
Aufstehen, Wandern, Verwirrung über Tag und Nacht — das zermürbt Angehörige innerhalb weniger Wochen. Eine Nachtwache fängt die nächtlichen Phasen ab und schafft Schlaf für die Familie.
Sturzgefahr:
Wer nachts aufstehen will und nicht mehr sicher steht, gehört nicht ungesichert ins Bett. Eine Nachtwache ist da, wenn aufgestanden wird, hilft, beruhigt — und verhindert die Stürze, die alles ändern.
Sterbebegleitung in den letzten Nächten:
Manche Menschen sterben in einer bestimmten Nacht. Niemand kann das vorhersagen, aber alle können sich darauf einstellen, dass sie da sind. Eine Nachtwache übernimmt, wenn die Familie zwischendurch schlafen muss.
Nach Klinikentlassung:
Die ersten Nächte zu Hause nach einem Krankenhausaufenthalt sind oft die kritischsten. Eine Nachtwache überbrückt, bis Stabilität zurückgekehrt ist.
Bei akuter psychischer Belastung:
Suizidale Phasen, schwere depressive Episoden, Angstzustände — eine wache Anwesenheit schützt und entlastet gleichzeitig die Angehörigen.

Wache Nachtwache oder Bereitschaftsnachtwache?

Wir unterscheiden zwei Modelle:

Aktive (wache) Nachtwache:
Die Mitarbeiterin bleibt durchgehend wach, beobachtet aktiv, dokumentiert regelmäßig. Sinnvoll bei akuten Situationen (Sterbephase, schwere Verwirrtheit, post-OP).
Bereitschaftsnachtwache:
Die Mitarbeiterin schläft in einem angrenzenden Raum (oder in einem Schlafstuhl im selben Zimmer), wird aber bei jedem Geräusch geweckt. Sinnvoll bei Klientinnen und Klienten, die meist durchschlafen, aber nicht alleine sein dürfen.

Was eine Nachtwache kostet

Eine 10-Stunden-Nachtwache (z. B. 20:00–06:00) kostet in der Standardausführung also rund 350–400 € brutto.

Aktive Nachtwache:
42–48 €/h (Standardqualifikation), 48–55 €/h (examinierte Pflegekraft).
Bereitschaftsnachtwache:
28–35 €/h.
Nachtzuschlag (22:00–06:00):
25 % — bereits in den Sätzen oben enthalten.

Häufig gestellte Fragen

  • Wie kurzfristig kann eine Nachtwache organisiert werden?
    In Akutsituationen ab demselben Tag, normal ab 24-48 Stunden Vorlauf.
  • Können wir nur eine einzelne Nacht buchen?
    Ja. Einzelnachtwachen sind möglich, ebenso einzelne Wochenend-Nächte oder einzelne Wochen für die Reha-Phase.
  • Was passiert in einem medizinischen Notfall?
    Die Nachtwache verständigt den Notarzt (112), informiert die Angehörigen, bleibt bei der Person bis zum Eintreffen. Bei Verschlechterung der Atmung, Bewusstlosigkeit, Verdacht auf Schlaganfall oder Herzinfarkt wird sofort gehandelt.
  • Schläft die Nachtwache im Bett?
    Bei wacher Nachtwache: nein. Bei Bereitschaftsnachtwache: ja — im Bereitschaftsraum oder einem Schlafstuhl. Das ist arbeitsrechtlich korrekt.
  • Brauchen wir einen separaten Raum für die Nachtwache?
    Bei Bereitschaft: ein Sofa, ein Sessel, ein Schlafstuhl reicht — kein Bett notwendig. Bei wacher Nachtwache reicht ein Stuhl im Zimmer.
  • Welche Tätigkeiten übernimmt die Nachtwache?
    Lagerung, Toilettengang-Begleitung, Inkontinenz-Versorgung, Medikamentengabe nach Plan, Trinken anreichen, beruhigen. Komplexere medizinische Tätigkeiten (Verbandswechsel, Injektionen) nur, wenn entsprechend qualifizierte Kraft gebucht ist.

Bereit für ein erstes Gespräch?

Kostenlos, unverbindlich, in Ruhe. Wir hören erst zu — und melden uns dann mit einem konkreten Vorschlag zurück.

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