24-Stunden-Betreuung in Berlin — ohne Graumarkt
Viele Anbieter werben mit „24-Stunden-Pflege" und meinen damit eine einzelne Person, die für mehrere Tage oder Wochen am Stück im Haus lebt. Rechtlich ist das in fast allen Konstellationen Graumarkt — Arbeitszeitgesetz, Mindestlohn, Sozialversicherung, Pausenregelung. Aktuelle Gerichtsurteile (BAG, EuGH) machen deutlich: Dieses Modell hält nicht, was es verspricht. Auftraggeber haften zunehmend persönlich.
Wir machen das anders.
Bei uns bedeutet 24-Stunden-Betreuung: Ein kleines festes Team deutscher Pflegekräfte und Betreuungskräfte im Wechselschicht-Modell. Korrekt angemeldet, korrekt bezahlt, Nacht- und Sonntagszuschläge gemäß § 3b EStG transparent ausgewiesen. Keine versteckten Kosten, keine rechtlichen Risiken für Sie als Auftraggeber.
Wie unser Schichtmodell konkret aussieht
Ein typisches Beispiel — die Realität ist immer individuell:
- Frühschicht 06:00–14:00:
- Pflegekraft Anna.
- Spätschicht 14:00–22:00:
- Pflegekraft Bernhard.
- Nachtschicht 22:00–06:00:
- Pflegekraft Carla (Rufbereitschaft oder aktive Wache).
Wer im Team ist
Unsere 24-Stunden-Teams bestehen aus:
- Examinierten Pflegekräften:
- für die fachliche Pflege (Medikamente, Wundversorgung, Beratung der Angehörigen).
- Pflegehilfskräften und Betreuungskräften:
- für die alltägliche Begleitung (Hygiene, Mobilisation, Beschäftigung, Essen).
- Optional: Sozialpädagoginnen/-pädagogen oder geschulten Demenz-Begleitungen:
- bei Bedarf.
Was 24-Stunden-Betreuung bei uns kostet
Eine durchgehende Betreuung mit drei Schichten pro Tag, sieben Tage die Woche, kostet realistisch:
- Mit Nachtbereitschaft (passive Anwesenheit):
- ca. 12.000–15.000 €/Monat.
- Mit aktiver Nachtbetreuung:
- ca. 15.000–19.000 €/Monat.
- Mit hoher pflegerischer Qualifikation (z. B. Beatmung, Wundmanagement):
- ca. 18.000–25.000 €/Monat.
Worauf Sie bei anderen Anbietern achten sollten
Es gibt im Markt zahlreiche Vermittler, die „24-Stunden-Kräfte aus Osteuropa" anbieten. Diese Modelle bewegen sich rechtlich auf dünnem Eis:
- Arbeitszeitgesetz:
- Eine Person darf nicht legal „24 Stunden präsent" sein. Pausen und Ruhezeiten müssen eingehalten werden.
- Mindestlohn:
- Bei 24 Stunden Bereitschaft pro Tag werden in vielen Modellen faktisch Stundensätze deutlich unter Mindestlohn gezahlt.
- Sozialversicherung:
- Bei Entsendung von Selbständigen aus dem EU-Ausland bestehen erhebliche Compliance-Risiken.
- Haftung:
- Wenn die Pflegekraft sich auf dem Weg zur Toilette die Hüfte bricht, haftet im Zweifelsfall der Auftraggeber.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Personen sind insgesamt im Team?
Für eine 24/7-Versorgung brauchen wir 4-6 Personen im festen Team — so sind auch Urlaub, Krankheit und Wochenenden gedeckt. Sie haben aber pro Schicht immer nur eine Person vor sich.Wechselt das Personal oft?
Nein. Wir arbeiten mit langfristigen Anstellungsverhältnissen. Wenn ein Teammitglied wegfällt, ersetzen wir zuerst aus einem erweiterten Pool von Kolleginnen und Kollegen, die Ihre Klientinnen und Klienten schon kennen — bevor ein wirklich neuer Mensch dazukommt.Können wir auch Schichten von 12 Stunden vereinbaren?
Ja, das ist in begrenztem Maß möglich (z. B. bei langen Tag-/Nachtwechseln). Wir prüfen, ob das arbeitsrechtlich umsetzbar ist.Wer haftet, wenn die Pflegekraft etwas kaputt macht?
Wir sind berufshaftpflichtversichert. Schäden werden über uns abgewickelt — nicht über Ihre Hausratversicherung.Können wir kurzfristig starten?
Bei akuten Übernahmen (z. B. Entlassung aus der Klinik) brauchen wir 5-10 Tage. Bei langfristigem Planungshorizont können wir individueller eingehen.Was passiert, wenn unser Familienmitglied stirbt?
Bei Versterben endet der Vertrag automatisch zum Tag des Versterbens. Offene Stunden werden noch abgerechnet, danach sind keine Kosten mehr fällig — keine Restlaufzeit, keine Kündigungsfrist.Können Sie auch nach einer OP für 3-4 Wochen kommen?
Ja. Befristete 24-Stunden-Einsätze (postoperative Reha, Genesungsphase) sind ein häufiges Anliegen. Mindestbuchung ist eine Woche.
Bereit für ein erstes Gespräch?
Kostenlos, unverbindlich, in Ruhe. Wir hören erst zu — und melden uns dann mit einem konkreten Vorschlag zurück.
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